
Blade-Night in der Stadt – die Autofahrer stehen im Stau und die Skater freut es. In den Sommermonaten werden an jedem Montag, trockenes Wetter vorausgesetzt, die Skater aktiv. Über Zehntausend rollen oftmals eng an eng durch die Straßen Münchens. Die Strecken wechseln, manchmal sind sie auch für den Anfänger zu bewältigen, bei einigen sollte aber zumindest das Bremsen beherrscht werden.
Ausnahmezustand also für den Verkehr? Nein, so schlimm ist die Aktion Blade-Night auch nicht. Veranstaltet von Green City werden die Strecken im Münchner Lokalsender 95,5 Charivari bekannt gegeben und da der Startschuss erst um 21 Uhr fällt, ist keine Rushhour betroffen. Von den Frederics Serviced Apartments ist der Startpunkt am Circus Krone bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Von der S-Bahn-Haltestelle Hackerbrücke oder den Tramlinien 16 und 17, ebenfalls Haltestelle Hackerbrücke, sind es nur wenige Schritte zum Startpunkt.
Unabhängig der Blade-Night lässt es sich in und um München hervorragend skaten. Ideal zum Üben ist die Theresienwiese, die nur einmal im Jahr, während des Oktoberfestes nicht befahrbar ist. Auf den großen Flächen lässt es sich gut fahren und wer mutig ist oder auch mal das Bremsen üben möchte, kann neben der Bavaria die kleinen Steigungen nutzen.
Im Norden Münchens, genauer in Oberschleißheim, stehen zwei interessante Strecken zur Verfügung. Zum einen entlang der Ruder-Regatta-Anlage und zum anderen im Bereich des Schlosses und der Flugzeugwerft des Deutschen Museums. Wenn man sich Straßenschuhe in den Rucksack packt, können diese zwei Sehenswürdigkeiten im Zuge einer Skaterrunde gleich besichtigt werden.
Im Ostpark am Michaelibad wird dem Skater die Bewegung mit einem Biergarten versüßt. Auf wunderbar ausgebauten Kursen, durchgehend asphaltiert und individuell gestaltbar, hat auch der Anfänger viel Spaß. Gleich daneben, im Eisschnelllauf-Stadion, sind in den Sommermonaten Rampen für die Profis aufgebaut. Mitten in der Stadt im Englischen Garten sind die Wege ebenso individuell auswählbar, aber aufgrund der schieren Größe noch vielfältiger. Richtung Süden lässt sich die Route leicht bis zum Flaucher bzw. Tierpark Hellabrunn erweitern, sodass schnell 20 oder mehr Kilometer zu bewältigen sind.
Wer zum vermeintlichen Ursprung des Radlers, der Kugler-Alm, skaten möchte, muss in den Perlacher Forst. Egal ob man direkt bei der Gastwirtschaft mit Biergarten in der Nähe von Deisenhofen startet, oder in Harlaching. Die Wege sind geteert und nur am Wochenende kann es mal zu etwas mehr Verkehr kommen. Der Olympiapark, von beiden Frederics Serviced Apartments bestens erreichbar, ist mit seinen breiten Wegen und teilweise heftigen Gefällen prädestiniert für anspruchsvolles Skaten.
Ein Stückchen außerhalb von München tummeln sich auf dem ehemaligen Flugplatz in Neubiberg nicht nur Skater, sondern auch Radler, Gleitschirmflieger und Modellfahrzeuge. Von dort ist es nicht mehr weit zum Landgasthof Werner in Hofolding. Von dort aus kann man eine verkehrsberuhigte Strecke bis nach Aying und wieder zurück befahren. Die Biergärten an der Strecke sorgen für die notwendige Stärkung. Bei allen Aktivitäten sind immer die Schutzausrüstung zu beachten: Helm, Hand-, Knie- und Ellbogenschutz sollten selbstverständlich sein.
Von Dietmar Stanka
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