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Innsbruck – Goldenes Dachl und Berg Isel

Innsbruck in Tirol

Inntalautobahn und Brenner, vorbei an der auf den ersten Blick nicht sonderlich gastlich wirkenden Stadt in den Alpen. Nimmt man sich jedoch die Zeit, Innsbruck und seine Umgebung ein bisschen näher kennen zu lernen, wird man nicht enttäuscht. Für einen ersten Überblick ist für schwindelfreie Zeitgenossen die 2001 erneuerte Olympische Sprungschanze am Berg Isel empfehlenswert. Das imposante Bauwerk können sportliche Menschen über 455 Stufen erreichen, für weniger ambitionierte stehen ein Schrägaufzug und ein Lift zur Verfügung.

Nach dem herrlichen 360-Grad-Panaromablick über die Tiroler Bergwelt wird es Zeit für einen Bummel durch die mittelalterliche Innenstadt. Zum Dank für die Befreiung des Einfalls der Bayern wurde in der Mitte der Maria-Theresien-Straße von den Tiroler Landständen 1703 die Anna-Säule gestiftet. An der markanten Säule wird jeden Samstagabend die nördlich angebrachte Laterne angezündet, was auf das Gelöbnis von 1704 zurückgeht.

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Innsbrucks, das Goldene Dachl, ist auf Kaiser Maximilian I. zurück zu führen. Der mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln bedeckte Prunkerker wurde vom Hofarchitekten Niclas Türing dem Älteren um 1500 errichtet. Das in unmittelbarer Nähe liegende „Museum Goldenes Dachl“ zeichnet das Leben Maximilians I., einer der bedeutendsten Persönlichkeiten Europas seiner Zeit, nach.

In der Adventszeit ist der Platz vor dem Goldenen Dachl in weihnachtliche Düfte gehüllt. Der historische Christkindlmarkt ist voll von Kunst und Tand sowie leckeren Tiroler Spezialitäten, wie Kiachln und Spatzln. Nur wenige Gehminuten entfernt vom Goldenen Dachl steht die Hofburg zu Innsbruck. Der einstige Sitz der Tiroler Landesfürsten beherbergt prunkvoll ausgestattete Räumlichkeiten, die auf den Reichtum der Herrscher schließen lassen.

Aus der mittelalterlichen Burg, die Sigmund der Münzreiche, Graf von Tirol, erbauen ließ, entwickelte sich unter seinem Nachfolger Kaiser Maximilian I. die Anlage weiter. Erst Maria Theresia (regierte von 1740-1780) gab den Auftrag zum Umbau im Stile des höfischen Wiener Rokoko, der immer noch Bestand hat.

Ein monumentales Grabmal des bereits beschriebenen Kaiser Maximilian I. steht im Mittelpunkt der Hofkirche. Im Nordwesten der Hofburg beherrscht die mächtige Fassade des Doms zu St. Jakob mit zwei Türmen den Domplatz. Der Innsbrucker Dom zählt zu den schönsten Werken hochbarocker Kirchenbaukunst und wurde von 1717 - 24 anstelle älterer Kirchen erbaut.

Sportliche Aktivitäten rund um Innsbruck werden durch die Alpen bestimmt. Im Sommer locken Klettersteige und Wanderungen, im Winter Skipisten von der Axamer Litzum bis hinein ins Stubaital oder hoch ins Kühtai.

Die Anreise von den Frederics Serviced Apartments ist denkbar einfach, die Inntalautobahn führt über Kufstein nach Innsbruck. Wer ein bisschen mehr Zeit investieren möchte, kann die Strecke über Garmisch-Partenkirchen und den Zirler Berg wählen. Mit dem Zug ist die Anreise ebenso problemlos – die Fahrt dauert von München aus weniger als 2 Stunden.

Von Dietmar Stanka


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Dienstag, 7.02.2012
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