
So mancher Maxvorstädter wähnt sich gerne als Schwabinger. Aber weit gefehlt: Schwabing beginnt erst ab der Höhe des Siegestores, alle Straßen östlich und westlich von der Ludwigstraße abzweigend gehören zur Maxvorstadt, ergo auch die Ludwig-Maximilians-Universität sowie unter anderem die Schelling- und Türkenstraße. In dem, unter dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph konzipierten, Stadtteil lässt sich gut leben. Moderne Wohnanlagen wechseln sich mit Altbauten aus der Gründerzeit ab und hippe Boutiquen mit Restaurants und urigen Kneipen.
Kunst und Kultur bilden die bedeutenden Eckpfeiler der Maxvorstadt: das so genannte Kunstareal München ist eine illustre Ansammlung wundervoller Ausstellungsorte wie z.B. den drei Pinakotheken und der Glyptothek München. Auch das Lenbachhaus mit Kunstbau, die Staatliche Graphische Sammlung, das Museum kirchlicher Kunst im Georgianum sowie die Akademie der Bildenden Künste und die Hochschule für Musik und Theater sind hier beheimatet.
Der Königsplatz mit seinen monumentalen Bauwerken und der Obelisk bilden ein weiteres Zentrum des auch „Gehirn Münchens“ genannten Stadtteils. Denn viele Bildungseinrichtungen wie die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Universität, die Hochschulen für Politik und Philosophie, die Fachhochschule, das Historische Kolleg, das Orff-Zentrum, die Staats- und Universitätsbibliothek sowie die Staats- und Stadtarchive liegen in der Maxvorstadt.

Die Konzentration von Arbeitsplätzen und die hohe Zahl von Studierenden (über 100.000) führen dazu, dass sich im Bezirk tagsüber knapp viermal soviel Menschen aufhalten als tatsächlich dort wohnen. Die Maxvorstadt ist vor allem rund um die Hochschulen und die Kunstakademie ein typisches Akademiker- und Studentenviertel. Vieles von dem, was das typische „Schwabing-Bild“ prägt, gehört deshalb zur Maxvorstadt. Unter den Bewohnern dominiert die Altersgruppe der 20- bis 30jährigen, sodass sich dort auch viele Kneipen angesiedelt haben, die diesem Publikum gerecht werden.
Bis morgens um 4 Uhr ist die Pomp Cocktailbar in der Georgenstraße geöffnet und bietet somit Nachtschwärmern die Gelegenheit, noch einen Absacker zu lüpfen. Leckeres Frühstück serviert das Backspielhaus in der Augustenstraße, eine Location, die uns in München noch öfters begegnen wird. Spanische Tapas werden in der Bar Tapas in der Amalienstraße offeriert. Bewaffnet mit Block und Stift suchen sich die Gäste die einzelnen Speisen aus, die dann von freundlichen Bedienungen an die Tische gebracht werden.
Die heutigen Einwohner dürfen sich bei prominenten ehemaligen Bewohnern einreihen: Georg Elser, Thomas Mann, Franz von Stuck und Franz Josef Strauß, dessen Vater in der Schellingstraße eine Metzgerei betrieb, lebten und wirkten in der auf einem quadratischen Raster als Planstadt angelegten Maxvorstadt. Singles zählen aufgrund der vielen Ein- und Zweizimmerwohnungen zu einer Mehrheit und die hohe Fluktuation ist Zeichen für die Nähe zu den Bildungsstätten.
Es gibt also keinerlei Gründe, sich als Maxvorstädter dem Schwabinger unterlegen zu fühlen. Eher das Gegenteil ist der Fall, betrachtet man all die Bildungs- sowie Kunst- und Kultureinrichtungen. Und von den Frederics Serviced Apartments ist es ein wunderbarer Ausflug in einen interessanten Stadtteil.
Von Dietmar Stanka
Lage: U3 / U6 Universität
Highlights: Dean&David Salatbar - frisch und gesund
Schellingstraße 13 , 80797 München
Telefon 089 33 09 83 18, www.deananddavid.de
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